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Die Fibel – der Anfang aller Anfänge
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Die Fibel ist das erste Buch zum Lesenlernen. Sie ist gleichsam die Miniaturform einer Enzyklopädie, welche das Wissen über die Errungenschaften in verschiedenen Bereichen des Lebens, über Geographie sowie über die Geschichte und Kultur einer Nation enthält. Dieses erste Elementarlehrbuch enthält eine Synthese von Pädagogik und Linguistik. Es ist ein Symbol des Wissens und der Schule. Die Fibel ist ein Spiegel der Mentalität eines Volkes.

Der alte Tischler Gepetto verkaufte seinen Mantel, um für die hölzerne Puppe Pinocchio ein Buch zu kaufen. Natürlich war dieses Buch eine Fibel!

Das Ziel einer Fibel besteht darin, kleine Kinder in die Welt der Buchstaben einzuführen, ihnen das Lesen in der Muttersprache beizubringen. Mit der Fibel beginnt die Besteigung des Bergs des Wissens. Je höher man steigt, um so weiter wird der Horizont, der sich dabei eröffnet.

Fibeln sind so unterschiedlich wie Nationen und Sprachen: für Kinder im Kindergarten, für Erstklässler, für Erwachsene, für Blinde, für Taube ... Die Unterschiedlichkeit und Einzigartigkeit in der Welt der Fibeln ist wirklich bewundernswert, genauso wie die Wunder in der Welt der Sprachen selbst:

  • im Türkischen gibt es nur ein unregelmäßiges Verb, während es im Englischen 283 gibt. Gleichzeitig gibt es in Esperanto kein einziges.
  • in der Chippewa-Sprache (Nordamerika) gibt es etwa 12000 Verbformen;
  • im Tabasaranischen (Dagestan) gibt es 48 Kasus;
  • im Kabardinischen gibt es 28 Personalformen;
  • die Alphabete des Hawaiischen und der Rotokas-Sprache sind mit 12 bzw. 11 Buchstaben die kürzesten;
  • im Ubichischen gibt es 80 bis 85 Konsonanten und als einzigen Vokal das „a“;
  • in der Tangma-Sprache (Neuguinea) gibt es nur zwei Wörter für Farben, nämlich muli für schwarz und grün und mola für weiß, rot und gelb;
  • in Dyirbal (Australien) gibt es vier Geschlechtsformen – männlich, weiblich, sächlich und eßbar. Im Englischen und Estnischen gibt es keine Geschlechtsformen;
  • im Französischen zählt man folgendermaßen: (4 × 20) + (10 + 7) = 97;
  • im Dänischen lautet die Zählweise: 3 + 4½ × 20 = 93 oder 3 + (5 – ½) × 20 = 93 , in Ainu dagegen (2 × 20) – (7 + 10) = 23.

Die erstaunliche Unterschiedlichkeit der Fibeln beruht auf der Binnenstruktur der Sprache, auf der Lehrmethode (Buchstabiermethode, Lautiermethode, analytisch- synthetische, ganzheitliche Methode ...), auf den Möglichkeiten der Drucktechnik und der Mentalität eines Volkes. In einer Fibel spiegeln sich, genauso wie in einem Wassertropfen, die Anforderungen der Epoche und das Niveau der Nationalkultur. Es ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie ein Volk seinen Verstand gebraucht und wie es über die Zukunft der Kinder denkt.

In meiner Sammlung befinden sich etwa 8500 Fibeln. Sie stammen aus 217 Ländern und umfassen Lehrwerke in 1056 Sprachen. Die Sammlung wurde 170 mal in Museen, Schulen und anderen kulturellen Einreichungen Lettlands ausgestellt. Anläßlich der Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft der UdSSR in Moskau im Jahr 1987 wurde die Sammlung mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Im Jahr 2006 fand die Ausstellung in Saloniki (Griechenland) statt, im Jahr 2011 – in Pleskau (Russland), in 2012 – in Orscha und Hrodna (Weißrussland), im Jahr 2013 – in Pernau (Estland).

Zusammen mit der Philologin Lidija Leikuma habe ich eine im Jahr 1992 erschienene Fibel der lettgallischen Sprache geschrieben. Sie ist im Welt-VIP-Zentrum in Shenzen, China, ausgestellt.

Im Jahr 1996 erschien meine lettische Fibel. Sie wurde im Oktober 1996 bei der Internationalen Frankfurter Buchmesse ausgestellt.

Im Jahr 2009 erschien mein Buch „Lettgallische Fibeln (1768–2008)“.

Ich freue mich über jeden, der mir dabei helfen kann, meine Sammlung zu erweitern.

JURIS CIBUĻS
pastkaste 147
Rīgā, LV – 1050
LATVIJA – ЛАТВИЯ – LETTONIE


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